Woher kommt der Name?
Der Saisonstart war ein Bonner Kunstwochenende das von 2014 bis 2018 stattfand. Eine Initiative von Gisela Clement (Galerie Gisela Clement) und Nicola Weppelmann (Verein der Freunde des Kunstmuseums Bonn). An einem September-Samstag öffneten sich gleichzeitig Galerien, Museen und kleine Ausstellungsräume in der ganzen Stadt. Geführte Rundgänge, kostenloser Eintritt, ein Tag im Jahr wo Bonn seine Kunstorte gemeinsam sichtbar machte.
Die Domain saisonstart-bonn.de existierte für diese Veranstaltung und war nach 2018 verwaist. Die Idee dahinter war zu gut um sie einfach verschwinden zu lassen: Bonner Kunstorte zusammen sichtbar machen, die sonst nebeneinander her existieren. Das ist jetzt der Ansatz dieser Seite – ohne Event-Rahmen, ohne Ticketverkauf, einfach als dauerhaftes Informationsangebot.
Was diese Seite ist
Ein unabhängiges, nicht-kommerzielles Informationsangebot über Kunst und Kultur in Bonn. Die Seite steht in keiner redaktionellen oder finanziellen Verbindung zu den vorgestellten Institutionen. Es gibt keine Werbeeinnahmen, keine bezahlten Erwähnungen und keine Kooperationen mit Museen oder Galerien. Geschrieben wird über Orte weil sie interessant sind, nicht weil jemand dafür bezahlt hat.
Die Inhalte werden nach bestem Wissen gepflegt. Trotzdem: Öffnungszeiten ändern sich, Ausstellungen enden früher oder laufen länger. Vor einem Besuch lohnt ein kurzer Blick auf die jeweilige Museumswebseite. Die Angaben hier sind ein Ausgangspunkt, kein Ersatz für den direkten Kontakt mit dem jeweiligen Haus.
Der Ton dieser Seite ist bewusst nicht akademisch. Keine Kunstkritik, keine Kuratorensprache. Beschrieben wird was man sieht, was interessant ist und was man wissen sollte bevor man hingeht. Das Publikum sind Menschen die Kunst mögen oder zumindest neugierig sind, nicht Menschen die bereits alles wissen.
Warum keine Werbung
Wer online nach Kunstorten in Bonn sucht findet meistens Veranstaltungskalender mit Bannerwerbung oder Stadtportale die alles gleichzeitig machen. Diese Seite macht nur eine Sache: Bonner Kunstorte erklären. Ohne Ablenkung, ohne Werbung, ohne Paywall. Das lässt sich nur aufrechterhalten wenn man von vornherein auf Werbeeinnahmen verzichtet, und genau das ist hier der Fall.
Wie die Inhalte entstehen
Ausstellungsdaten werden direkt bei den Institutionen recherchiert oder von den offiziellen Museumswebseiten bezogen. Texte über einzelne Häuser basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen und eigener Kenntnis der Bonner Kulturlandschaft. Fehler passieren trotzdem. Wer einen entdeckt – falsche Öffnungszeit, abgelaufene Ausstellung, falsches Datum – kann das gerne über das Kontaktformular im Impressum melden.
Kein Kunstjournalismus, keine kuratorische Agenda. Der Blickwinkel ist der eines interessierten Bonners: pragmatisch, direkt, ohne akademischen Überbau. Wenn etwas einen Besuch lohnt, steht das hier. Wenn nicht, steht es nicht hier.
Technisches
Die Seite ist als statisches HTML-Projekt aufgebaut, ohne CMS und ohne Datenbank. Das hält die Ladezeiten kurz und die Wartung überschaubar. Es werden keine Cookies gesetzt, kein Tracking betrieben und keine Analyse-Tools eingesetzt. Was hier gelesen wird bleibt zwischen dem Besucher und seinem Browser.
Keine externen Schriften außer Google Fonts, keine eingebetteten Videos, keine Social-Media-Plugins. Die Seite lädt schnell weil sie nichts lädt was nicht sein muss. Das ist kein technisches Kunststück, sondern eine bewusste Entscheidung: Eine Informationsseite über Bonner Kunst braucht keine Tracking-Infrastruktur.
Korrekturen und Hinweise
Wer einen Fehler findet oder auf einen Bonner Kunstort hinweisen möchte der hier noch fehlt, kann das über die Kontaktadresse im Impressum tun. Die Seite lebt davon aktuell zu bleiben – Hinweise werden ernst genommen und zeitnah eingearbeitet.
Bonn hat mehr Kunstorte als diese Seite abdeckt. Viele kleine Projekträume, temporäre Ausstellungen und Ateliershows tauchen in keinem regulären Kalender auf. Wer einen solchen Ort kennt und denkt er gehört hier erwähnt – gerne melden. Das Ziel ist kein vollständiges Verzeichnis, sondern ein nützlicher Überblick. Aber nützlicher wird er mit jedem Hinweis der reinkommt.
Bonn als Kunststadt
Diese Seite existiert weil Bonn als Kunststadt unterschätzt wird. Die Museumsmeile ist bekannt, das stimmt. Aber was dahinter liegt – die Nordstadt mit dem Macke-Viertel, das Haus an der Redoute in Bad Godesberg, das Netzwerk aus Galerien und Projekträumen – das kennen die meisten nicht. Dabei ist das oft der interessantere Teil.
Bonn hat eine Kunstgeschichte die eng mit dem Rheinland verwoben ist. August Macke hat hier gelebt, der rheinische Expressionismus hat hier wichtige Positionen hervorgebracht, und die Videonale ist seit 1984 eines der ältesten Videokunsttfestivals Deutschlands und beheimatet in Bonn. Das ist kein kleines kulturelles Erbe. Diese Seite versucht, es ein bisschen sichtbarer zu machen.